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Das prächtige Gutshaus im Berliner Bezirk Neukölln wurde Anfang des 18. Jahrhunderts an der Stelle eines mittelalterlichen Fachwerkhauses erbaut und war als Herrenhaus im Besitz hochrangiger preußischer Hofbeamter und Staatsminister. 1971 wurde Schloss Britz unter Denkmalschutz gestellt. Der Bezirk Neukölln restaurierte das Schloss von 1985 bis 1988 und rekonstruierte die dazugehörige Parkanlage. Seit 1989 wird das kulturelle Angebot durch die Kulturstiftung Schloss Britz gewährleistet.

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Veranstaltungen

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Programmtipp: Samstag, 04.03.2017, 19.00 Uhr – Festsaal
Ellmer Trio: Frühlings-Sehnsucht
Mit Werken von Maurice Ravel und Franz Schubert,
Emma van Schoonhoven – Geige, Stefano Cucuzzella – Cello, Fidan Aghayeva-Edler – Klavier; mehr...

Im Schloss befinden sich Museumsräume, in denen in einer Dauerausstellung die repräsentative Wohnkultur der Gründerzeit gezeigt wird.
Geöffnet dienstags bis sonntags von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Sonderausstellungen in enger Zusammenarbeit mit internationalen Museen, sowie Konzerte und Lesungen mit renommierten Künstlern bieten den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm. In den Sommermonaten findet die Konzertreihe auf der Freilichtbühne auf dem Gutshof statt. Außerdem bietet die Kulturstiftung Schloss Britz ein attraktives museumspädagogisches Programm an.

LandauergeschlossenKutschfahrten durch Britz mit dem Landauer oder der Wagonette. 


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Die Kulturstiftung Schloss Britz präsentiert noch bis zum 19.02.2017 die Ausstellung „Literatur auf Porzellan, Steingut und in anderem Kunsthandwerk“. Die wertvollen Exponate mit feinster Porzellanmalerei stammen aus zwei privaten Sammlungen, die zum ersten Mal öffentlich gezeigt werden.

Im ausgehenden 18. und im 19. Jahrhundert finden sich Bilder von Episoden aus der französischen, deutschen und englischen Weltliteratur auf Tassen, Tellern, Vasen, oder in Uhren wieder. Die französische Literatur ist u.a. durch Saint-Pierre Paul und Virginie und Chateaubriand Atala vertreten. Die deutsche Klassik und Romantik repräsentieren Goethe, Schiller, Heine und Uhland. Großer Beliebtheit erfreuten sich die Werke englischer Dichter wie Shakespeare, Scott und Byron. Mit Motiven aus Robinson Crusoe von Daniel Defoe, dem ersten Roman und Jugendbuch der Weltliteratur, wurde eine Serie von Steingut-Tellern bebildert. Neben einer beachtlichen Reihe hochwertiger Sammlerstücke der Manufakturen KPM und Meißen, werden auch die graphischen Vorlagen gezeigt, die als Vermittler zwischen Literatur und Kunsthandwerk fungieren und von den besten Künstlern der Zeit stammen.

Nicht nur für Liebhaber von Porzellan, sondern auch für Kunst- und Literaturinteressierte bietet die Ausstellung bleibende Eindrücke.

Geöffnet dienstags bis sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr

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